Bildgebende Verfahren

Digitales Röntgen

Neue bildgebende Verfahren erlauben eine noch umfassendere Diagnostik, da durch die digitale Bildverarbeitung wesentlich mehr Informationen aus einer Röntgenaufnahme gezogen werden können. Dabei sind noch zwei andere Vorteile zu erwähnen: Zum einen reduziert sich die Strahlendosis für den Patienten um bis zu 70%, zum anderen entfällt die Umweltbelastung durch Röntgenfolien und Entwicklerchemikalien

 

 

 

 

Digitale Volumentomographie (DVT)

Besonders bei versteckten entzündlichen Prozessen, welche zu einer Beeinträchtigung des körperlichen Befindens führen können und oftmals unentdeckt bleiben, empfiehlt sich eine Computertomographie oder ein DVT der Kiefer- und Nebenhöhlenregion, um eine dreidimensionale Darstellung zu bekommen, wodurch eine differenzierte Diagnose möglich ist.

Die schichtweise Darstellung der Knochen- und Weichgewebe erlaubt eine genaue Lokalisation der entzündlichen Prozesse oder nicht abgeschlossener Verknöcherungen. Mittlerweile überwiegt die DVT-Untersuchung in der zahnärztlichen Praxis, da sie dem CT in der Qualität in nichts nachsteht bei gleichzeitgiger geringerer Strahlenbelastung.

Für CT - und DVT-Untersuchungen erfolgt eine Überweisung in spezialisierte Röntgenpraxen.

 

 

CAVITAU-Sonopraphie-Untersuchung (Ultraschall)

Eine ursprünglich in den USA unter dem Namen CAVITAT entwickelte Ultraschalldarstellung der Kieferregionen erlaubt eine strahlungsfreie Diagnostik von Entzündungsbereichen im Kiefer. Diese Entzündungsbereiche entziehen sich häufig der Röntgendiagnostik und sind Reste nicht ausgeheilter alter Entzündungen nach Zahnextraktionen. Eine Neuentwicklung dieser Sonographie-Geräte (CAVITAU) geht jetzt auf auf den Münchner Zahnarzt Dr. Johann Lechner zurück. CAVITAU-Untersuchungen sind wissenschaftlich abgesichert, geben gesicherte Informationen über die Knochenqualität wieder und zeigen degenerative und entzündliche Prozesse im Kiefer.

Auch für die Implantologie sind diese Geräte wertvoll, denn es erlaubt die Knochenqualität vor der Implantation zu prüfen.

Eines der ersten CAVITAU-Geräte steht ab Juli 2020 in unserer Praxis zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Ultraschall ist nie als alleinges Diagnostikmittel zu verstehen, sondern immer in Kombination mit einer 3D Röntgenaufnahme (DVT)  oder mindestens einem aktuellen OPG